Beschreibung
Anis fügt diesem Schnaps sein feines Aroma hinzu. Neben Kümmel ist er eine traditionelle Schnapszutat und fördert die Verdauung, siehe z.B. das Heilpflanzenlexikon von Arnold Werner. Dies ist ein Schnaps ohne weitere Zusätze als dem Anis. Die angenehme, sehr dezente Süsse dieses Schnaps kommt rein durch den Anis.
Die Gelbmöstlerbirne ist eine Schweizer Sorte, entstanden vermutlich im 18. Jahrhundert. Sie liefert hervorragenden Most ist aber stark feuerbrandanfällig, weshalb der Bestand mittelfristig deutlich schwinden dürfte. Wir haben nicht jedes Jahr ausreichend Früchte für einen sortenreinen Most. Im Jahr 2024 war dies jedoch der Fall und wir haben die Früchte von unserem ungespritzten Hochstammbaum unter Zusatz von Sauergrauech-, Boskoop-, und Bohnapfelfrüchten mosten lassen, ohne Hefenährsalze oder Schwefel unter Zusatz einer feinen Hefe, vergoren, und dann vom Leibstädter Lohnbrenner Lukas Schilling brennen lassen. Die hier angebotene Variante haben wir einige Wochen auf grob gemahlenem Anis reifen lassen. Geniessen Sie diesen feinen Birnenschnaps, solange es diese Sorte noch gibt.
Lagerung und Haltbarkeit: Der Schnaps sollte Dank seines Alkoholgehalts von 40 vol% viele Jahre lang haltbar sein. Wir empfehlen eine Lagerung im Dunklen bei Raumtemperatur, z.B. in einem Schrank oder Keller. Unter diesen Bedingungen wird der Schnaps im Laufe der Zeit geschmacklich noch etwas abgerundeter — ein Effekt der allerdings vor allem in den ersten Monaten nach dem Brennen deutlich zu schmecken ist, danach verändert sich der Geschmack deutlich langsamer.






